Landknirpse · Kurz-Info
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LANDKNIRPSE – Die Familienzeitschrift ·Am Teich 8 · 18465 Drechow
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Lieber Leser, liebe Leserin,

waren Sie auch schon einmal in der Situation, dass Ihr Kind nicht mehr in die Schule gehen wollte und Sie nicht wussten, warum? Vielleicht lag es daran, dass es sich in der Klasse nicht mehr wohl fühlte. Erstaunlich viele Eltern erzählten mir, dass ihr Kind schon von anderen, meist Mitschülern, geärgert oder gar gemobbt wurde. Weil Mobbing kein Randthema ist und das Wohlbefinden unserer Kinder direkt beeinflusst, mache ich es in der aktuellen Frühlingsausgabe zum Titelthema. Sie finden hilfreiche Tipps, wie Sie erkennen, ob Ihr Kind gemobbt wird, wie Sie ihm helfen können und wo Sie Unterstützung finden.

Der Frühling steht vor der Tür und mit ihm die Suche nach neuen Schuhen. Kinderschuhkauf - eine Philosophie für sich? Wir geben Ihnen in den aktuellen "Landknirpsen" ein paar Tipps. Und noch eine Frage steht auf dem Plan: Wo machen wir Urlaub - zu Ostern, zu Himmelfahrt, zu Pfingsten, in den Sommerferien - und welche Ferienlager stehen zur Verfügung? Eine Auswahl dazu finden Sie auf einer großen Mecklenburg-Vorpommern-Karte auf den Innenseiten der Zeitschrift. In unserem Frühlings-Preisausschreiben bitten wir um Vorschläge für den Namen des Maskottchens des DRK Blutspendedienstes. Machen Sie mit! Als Hauptpreis winkt Ihnen ein tolles Familienwochenende mit allen eigenen Kindern im Feriendorf Rugana ganz im Norden Rügens. Weitere Informationen finden Sie, wenn Sie auf der linken Navigationsleist auf "Preisausschreiben" klicken. Die "Landknirpse" wünschen Ihnen viel Freude bei den Veranstaltungen, die Sie wie gewohnt in unserem umfangreichen Veranstaltungskalender - online immer tagaktuell - finden und natürlich wünschen wir einen herrlichen Frühling, Ihre

 

Carola Bänder




Artikel aus der aktuellen Ausgabe:


Wenn Kinder Kinder ärgern

Jonas, Wenn Kinder andere Kinder ärgern, probieren sie aus, wie weit sie gehen können. Wehrt sich das andere Kind nicht, weint vielleicht sogar, wird es weiter geärgert. Ein Opfer ist gefunden. Denn Rangordnungen und Machtkämpfe gibt es nicht nur in Pferdeherden oder am Arbeitsplatz, sondern auch in Kindergruppen. Ob im Kindergarten oder in der Gymnasialklasse – immer entwickelt sich eine Gruppendynamik. Rollen innerhalb einer Gruppe werden vergeben. Dabei haben erstaunlicherweise die Persönlichkeitseigenschaften der Rollenträger nur in zweiter Linie Einfluss. Wichtiger ist, welche Rolle noch frei ist und dann erst, wer am besten dort hineinpasst. Typische Rollen sind der „Klassenkasper“, der „Intrigant“, der „Mitläufer“ oder der „Beliebte“. Wenn es noch keinen „Sündenbock“ in einer Gruppe gibt, wird dieser schnell gefunden. Anlass zum Ärgern sind unbedeutende Dinge. Betroffen sind vor allem die Kinder, die von der Norm abweichen: besonders schlau oder dumm, dicker oder dünner, größer oder kleiner, tragen nicht die Modeklamotten wie der Großteil der Klasse, besitzen kein Smartphone oder haben ganz andere Interessen als die Meisten.  Manchmal sind es auch die Kinder, die dem Alpha der Klasse nicht blind folgen möchten und eine eigene Meinung haben. Eines steht fest: Immer das Opfer oder der „Sündenbock“ zu sein, das ist schlimm! 

Carola Bänder

 

 


 

 

 


 

 

 

Damit es Kinderfüßen gut geht

Was beim Schuhkauf zu beachten ist

Barfußlaufen ist das Gesündeste für jeden Fuß. Doch leider ist der Barfußgang nicht gesellschaftsfähig und aufgrund unserer unsteten Witterung selten realisierbar. Also müssen Schuhe her - und das beim Kind zwei bis sechs Mal pro Jahr! Der Fuß von Dreijährigen wächst so schnell, dass er im Quartal um eine ganze Schuhgröße zulegt. Ab dem Schuleintrittsalter ändert sich die Schuhgröße nur noch alle halbe Jahre, ab etwa 14 Jahren nur noch einmal im Jahr. Wir empfehlen gerade bei kleinen Kindern die Füße öfter zu messen, um zu schauen, ob die aktuellen Schuhe noch passen. Zu kleine, zu große, zu schmale oder zu weite Schuhe sind oft Ursache für bleibende Schäden an den Füßen. Bedenken Sie: 60 Prozent aller Erwachsenen haben Fußfehlstellungen, jedoch nur zwei Prozent der Babys werden mit Fußschäden geboren! Die Knochen wachsender Kinderfüße sind weich. Sie sind leicht verformbar und - anders als Erwachsenenfüße - gegen Druck relativ schmerzunempfindlich. Deshalb können Kinder bei der Anprobe keine verlässliche Auskunft geben, ob ein Schuh passt. Nehmen Sie sich Zeit für den Schuhkauf, gehen Sie in ein gutes Fachgeschäft, welches über ein Fußmessgerät verfügt und in dem Sie gut beraten werden. Wenn Sie Ihr Kind dann noch so oft wie möglich über unebene Flächen barfuß laufen lassen, wird es auf zwei gesunden Füßen fest im ganzen Leben stehen können.

 

Wie muss ein guter Kinderschuh aussehen?
- Querstabilität: die Sohle muss in alle Richtungen flexibel/ biegbar sein
- verstärkt im Knöchel- und Zehenbereich
- atmungsaktives Material: Nach wie vor ist Leder am besten. Viele atmungsaktive synthetische Materialien mit Membranen (z.B. Goretex, Sympathex) sind fast gleichwertig. Aber achten Sie darauf, dass nicht nur das Außenmaterial, sondern auch das Innenfutter und die Einlegesohle aus atmungsaktiven, natürlichen Materialien bestehen.
- WMS Siegel: Weitenmaßsystem, nach welchem standardisierte Serienprodukte in allen Längen- und Weitengrößen hergestellt werden.
- herausnehmbare Sohle, auf welche der Fuß des Kindes zum Messen gestellt wird
- Schnürschuhe: Der Schuh kann besser an den Fuß angepasst werden. Es gibt mittlerweile pfiffige Schuhe, bei denen geschnürt werden kann, aber an der Seite sich kind- und kindergärtnerinnenfreundlich ein Reißverschluss befindet.

 

Was ist beim Kinderschuhkauf zu beachten?
- Wählen Sie ein Schuhfachgeschäft, in welchem Sie gut beraten werden und die Kinderfüße gemessen werden können.
- Nehmen Sie Ihr Kind zum Schuhkauf mit, denn es muss den Schuh unbedingt anprobieren und mögen.
- Messen Sie den Fuß Ihres Kindes mittels einer Schablone bzw. eines Messgerätes. Achten Sie aber darauf, dass die Maße der Schuhe sehr unterschiedlich ausfallen. Das ermittelte Maß ermöglicht eine gute Orientierung in den Regalen.
- Am besten sind die Schuhe, bei welchen die Sohle herausnehmbar ist. Darauf können Sie den Fuß des Kindes stellen.
- Beim Messen und Anprobieren muss das Kind stehen und den Fuß auch mal nach vorn abrollen.
- Faustregel: Eine Mama-Daumenbreite Luft nach vorn, damit der Fuß beim Abrollen nicht anstößt.
- Lieber zu lange als zu schmale oder zu breite Schuhe kaufen.
- Wenn das Kind einen Schuh anprobiert, kann man mit der Daumenprobe die richtige Länge herausfinden. Aber Achtung: Viele Kinder ziehen dabei ihre Zehen ein. Wenige haben ein Schmerzempfinden, so dass sie nicht sagen können, ob ein Schuh drückt bzw. sagen es nicht, weil gerade auf diesem Schuh das hübscheste Pferdchen der Welt aufgenäht ist.


Dieser Text entstand in Zusammenarbeit mit Anke und Christine Petzsch, Kaufhaus Jasmund in Sagard und „Shoes & More“ in Sassnitz; Frau Schwiedeps-Kümpers, Schuh-Anzieher Krabutt KG Stralsund; Schuhmacher mit Herz - Ralf Hoth aus Greifswald, www.schuhinstitut.de; www.die-kinderschuhseite.de.

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